Doch, Du kannst kochen! 5 Tipps, die alles leichter machen

by | 21. April 2020 | Kochen | 0 comments

Du kannst nicht kochen? Glaube ich nicht. Du musst keine ausgefallenen Kreationen hinpfeffern, um kochen zu können. Das Einfache ist oft gut. Und mit ein paar Kniffen wird vieles noch einfacher und noch viel besser.

«Ich kann nicht kochen.» Diesen Satz hören Profi-Köche oft. Aber soll das überhaupt heissen? Dass jemand nicht so gut kochen kann, wie er es selbst gerne können würde? Nicht so gut wie der Profikoch? Oder dass jemand zu viel Angst davor hat, etwas anbrennen zu lassen? Oder heisst es tatsächlich, dass jemand nicht – rein gar nicht – kochen kann?

Ich glaube nicht an Letzteres. Jeder Mensch kann kochen. Klar, es gibt Menschen, die das Kochen im Gefühl haben und andere, die sich mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung sicherer fühlen. Die einen beherrschen die Grundlagen im Schlaf, andere schlagen sie nach. Es gibt Menschen, die hin und wieder ein Steak in die Pfanne hauen und routinierte Profiköche, die ohne mit der Wimper zu zucken ein Fünfgang-Menu hinzaubern.

Und sie alle können kochen: Mit den richtigen Zutaten, etwas Mut und einigen Kniffen …

1. Frisch! heisst das Zauberwort

Zutaten sollen so frisch wie möglich sein. Eine einfache Regel, an die Du Dich halten kannst, ist das Verwenden saisonaler Früchte und Gemüsesorten. Sie schmecken aromatischer, enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe und sind meist günstiger als ihre weitgereisten Kollegen.

Bereite Gemüse möglichst kurz vor dem Servieren zu und gib frische Kräuter Deinen Gerichten «à la Minute» – also im letzten Moment vor dem Anrichten – bei. So behalten sie Farbe und Geschmack.

2. Verwende Bio, wo es sich lohnt

Ich persönlich bevorzuge Bio-Lebensmitteln. Bei einigen Lebensmitteln schmeckt die Bio-Version besser. Bei einigen Lebensmitteln will ich aus diversen Gründen nur noch zur Bio-Version greifen, sobald ich mich einmal gründlich über deren Herstellung informiert habe.

Es gibt aber auch ein paar Lebensmittel, bei denen der (geschmackliche) Unterschied von Bio zu nicht-Bio eher gering ist. Mehr dazu gibt’s bald in einem eigenen Beitrag.

3. Mise en Place

Frage einen Koch, was bei seinem Handwerk das Wichtigste ist und er wird Dir antworten: «Die Mise en Place!» Klingt komisch, französisch und hochgestochen. Heisst aber nicht mehr, als dass er seine Zutaten bereitstellt, abwägt und vorbereitet – und im Idealfall auch die Gerätschaften, die er braucht. Mit einer guten Mise en Place sparst Du Zeit, langes Suchen und unangenehme Überraschungen.

4. Plane das Kochen clever

Wenn Du Deine Zutaten vorbereitet hast, halte einen Moment inne und studiere noch einmal Deine Rezepte. Wenn Du ohne Rezept kochst, geh Deinen Ablauf im Kopf noch einmal durch.

Nun ist cleveres Multitasking nach Plan gefragt. Überlege dir, welche Arbeitsschritte am längsten dauern, was Du vorbereiten kannst. Und was, wenn einmal angekickt, von alleine läuft. Mit Letzteren Prozessen beginnst du. Während dann der Pizzateig am Ruhen ist, bereitest Du die Tomatensauce zu. Während der Braten im Ofen gart oder die frische Vanillecreme im Kühlschrank fest wird, wäschst und schneidest Du den Salat.

Überlege Dir auch, was Du vorbereiten kannst und welche Schritte Du erst kurz vor dem Essen machen solltest. Reis schadet es nicht, wenn er eine halbe Stunde warmgestellt wird – das Gemüse und Fleisch dazu solltest Du «à la minute» zubereiten.

5. Verwöhne das Auge …

… denn es isst mit. Das heisst nicht, dass Du ultra-aufwändige, extravagante Garnituren kreieren und damit Türmchen bauen musst! Ein einfacher Trick ist es, farbenfrohe Zutaten auszuwählen, sie auf einem grossen Teller anzurichten, eher in die Höhe als in die Breite, und den Tellerrand leer zu lassen.

Einfache aber wirkungsvolle Garnituren sind gehackte Kräuter, kleine Sträusse aus Thymian- und Rosmarin-Zweigen, angebratene Rispen-Cherrytomaten oder ein Muster aus Balsamico-Konzentrat.

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